Entwicklung in Liebe

Auf einer Wand steht „Zum Gedanken machen braucht es Ruhe. Impulse sammelt profitiert von der Unruhe. Du hast Glück. Du hast Beides.“

Zum Jahreswechsel habe ich dank Jenny Versteegen eine schöne Technik zur Reflexion und Ideenfindung gefunden, die ich hier gerne teile:

Es geht in Jennys Präsentation darum, ein Wort für das vergangene Jahr mit Ausblick auf das Jahr 2021 zu finden. Wir haben diese Übung in unserem Team durchgeführt. Ich konnte mich persönlich letztlich nicht auf ein einziges Wort verständigen. 🙂 Bei mir mussten es drei Worte werden, die ich in besonderer Weise in das Jahr 2021 einfließen lassen werde. Die Worte sind:

Was meine ich mit „Entwicklung in Liebe“?

  • Ich entwickele mich in meinem Tempo und so bewusst wie möglich.
  • Das Wort Liebe hätte ich vor einiger Zeit nicht in diesem Zusammenhang gebraucht. Mittlerweile kann ich mich manchmal gefühlvoller ausdrücken, auch öffentlich. Das ist ein Lernfeld für mich.
  • Ich beschäftige mich oft mit Organisationsentwicklung und meiner eigenen Entwicklung. Die Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung erleichtert mir, Organisationsentwicklung zu gestalten.
  • Für diese Entwicklungen habe ich ein Tempo gefunden und gehalten, dass mich in eine gute Resonanz mit meinem Umfeld bringt.
  • Mit Krisen aller Art gehe ich gut um und lasse mich bei der Bewältigung unterstützen.
  • Ich unterstütze andere Menschen bei ihrer Entwicklung.

Wie bei mir diese Entwicklung konkret aussieht?

Ich komme zum Beispiel auf neue Ideen. Jetzt gerade habe ich Lust, Sketchnotes für mich zu entwerfen, um meine Gedanken kreativ zu sortieren. Ich habe mich immer geweigert zu malen oder zu zeichnen, weil ich es ja gar nicht kann, wie ich immer behauptet habe. Hier fällt mir übrigens wieder mein Artikel von der Überwindung des Kann-Nicht-Grabens ein. Morgen habe ich vielleicht eine neue Idee. Nicht, dass ich dann die alte Idee verwerfe. Nein, die neue Idee kommt dazu. Wird mir das vielleicht irgendwann zuviel?

Als ich meiner lieben Kollegin kürzlich geschrieben habe, dass ich mir mal wieder zu diversen Themen Gedanken gemacht habe, schreibt sie mir folgende schönen Sätze.

„Zum Gedanken machen braucht es Ruhe. Impulse sammeln profitiert von der Unruhe. Du hast Glück. Du hast beides.“

Beate van Benthum

Das ist lieb. Ja, Ruhe ist da. Und vor allem Un-Ruhe. Aktuell habe ich häufig mehr Un-Ruhe als Ruhe. Ich suche noch nach einem guten Gleichgewicht. Das ist nicht so einfach. Wie macht ihr das?

Vielleicht so?

Dieser Artikel ist inspiriert von Jenny Versteegen, Ute Schulze und Beate van Benthum. Vielen Dank. Schön, dass Ihr da seid.

Fotos: Christian Zepke

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