Warum eigentlich ein Blog?

Nachdem ich einige Blogs von anderen kennen gelernt hatte, wuchs in mir das Bedürfnis, selbst auch zu bloggen. Aber wozu eigentlich? Die Frage trieb mich um. Schließlich habe ich gerade gelernt, dass es wichtig ist, erst einmal nach dem Wozu, Wofür oder dem Warum zu fragen. Ich musste erst einmal drüber nachdenken, bis mir meine Beweggründe immer klarer wurden:

Ich möchte sichtbarer werden …

weil ich gemerkt habe, dass meine Lieblingsthemen auch die Lieblingsthemen anderer Menschen sind. Weil ich Erfahrungen teilen und durch Rückmeldungen lernen kann und so ein Wachstumsprozess angeregt wird. Ein Wachsen nach innen – in mir, in euch Mitstreitenden, in unseren Organisationen und weiteren Zusammenhängen.

Ich möchte Geschichten erzählen …

weil mir kleine Kinder immer mal gut zuhören, wenn ich etwas erzähle. Weil ich mich in kleinen Geschichten ausdrücken und meine Fantasie zum Leben bringen kann. Weil ich glaube, dass Geschichten manchmal besser sind als sachliche Abhandlungen. Sie gehen einfach tiefer. Wenn ich über die Entwicklung von Teams und Organisationen eine Geschichte erzähle, hoffe ich Inhalte besser transportieren zu können.

Ich möchte Geschehnisse begreiflich und begreifbar machen …

weil ich immer mehr der Überzeugung bin, wie wichtig es ist, unsere kleine aber auch die große Welt fühlend zu verstehen. Wir haben nicht nur einen Kopf, sondern auch einen Körper, mit dem wir denken und handeln und einfach sind. Wir haben eine Umwelt. Ich will fühlend die Welt wahrnehmen und ich möchte euch dazu einladen. Ich möchte Begriffe begreifbar machen.

Ich möchte mich und Euch ermuntern innezuhalten …

weil es sich für uns lohnt, aus dem Hamsterrad auszusteigen oder besser gar nicht erst rein zu gehen. Es geht mir nicht ums Höher, Schneller, Weiter. Insgesamt und bezogen auf den Blog. Die Anzahl der Likes und Kommentare, auch wenn ich mich darüber freue, entscheidet nicht über mein Leben. Wir entscheiden darüber, ob wir einfach mal stehen bleiben, zurücktreten, Pause machen, atmen und bei uns sind.

Ich möchte Prozesse der Partizipation in Teams, Organisationen und darüber hinaus anregen …

weil ich weiß, das Positives geschehen kann, wenn Menschen gestalten dürfen. Wenn es uns um die Steigerung von Selbstwirksamkeit und Selbstorganisation geht, dann geht es auch um die Beteiligung an Entscheidungsprozessen. Es geht um Führung und Selbst-Führung. Es geht darum, Möglichkeiten zu schaffen. Auch für die Menschen, die wir unterstützen.

Ich möchte Ermöglicher sein …

und dazu brauche ich euch.

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